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GRILLEN MIT GENUSS - AUS AKTUELLEM ANLASS

Wir grillen! Die Glut ist perfekt. Das Fleisch erstklassig.

Beste Voraussetzungen für das perfekte Barbecue-Gericht, wenn man einige Geheim-Tipps beachtet...

Grill-Tipps für Geniesser

Genussreisentipps für den perfekten Grillgenuss

Hühnerbrüste wurden in Zitronensaft, Olivenöl, Salz, Pfeffer (optimal = Lemon Pepper) in guter Gesellschaft einiger Rosmarinzweige für 24 Stunden zum Marinieren in den Kühlschrank gelegt.

Das Steak leicht in Dijon-Senf, etwas Rotwein, Olivenöl, Salz, Pfeffer und für das mediterrane Wohlgefühl mit einigen Zitronenschalen und Rosmarin + Salbei in eine "Rund-Um-Verwöhnkur" für 12 Stunden geschickt. Der Profi würde an dieser Stelle den Zeigfinger heben und entscheidend betonen: "Idealerweise beides vakuumfoliert!"
Doch für diejenigen, die es nicht so genau nehmen, sollte lediglich die Maxime gelten: Nicht direkt aus dem Kühlschrank grillen – das Fleisch rechtzeitig rausnehmen und Zimmertemperatur annehmen lassen.

Das Feuer brennt, später zeigt sich die Glut - die Spannung steigt, denn ab jetzt ist die ganze Konzentration des Grillmeisters gefordert. Die nächsten wenigen Minuten sind entscheidend für einen unvergleichlich zarten, butterweichen, auf der Zunge zergehenden Stück gegrillten Fleisches.

Grill-Tipps für Geniesser

Ran an den Grill - aber wann und wie?

Vielleicht fragt man sich an dieser Stelle "Was ist denn die richtige Grilltemperatur?".
Meine Erfahrungswerte lauten: Kohle = Hand 10 – 15 cm über Glut, wenn man es nach 3 Sekunden nicht mehr aushält, ist es richtig. Bei Gas = Vollgas!

Schritt 1, bei Glut in voller Pracht...
Die große halbe Zwiebel in Olivenöl getaucht, auf eine große Gabel aufgespießt ... Mit dieser Gabel bewaffnet wird der Rost eingerieben, eingeölt, vorbehandelt. Es raucht und brennt höllisch, doch das sollte niemandem beeindrucken... Das ist - für mich unerklärlich - doch, Geheimtipp No. 1.

Schritt 2, bei Glut in voller Pracht, der Rost im Zwiebel-Öl-Gemisch "gebadet und gereinigt"..."...

Das sorgfältig abgetupfte Fleisch wird von beiden Seiten jeweils für 3 Minuten kräftig angebraten. Die Faustregel lautet: 1 Minute pro 1 cm Fleischdicke auf jeder Seite. Dabei sollte das gewendete Fleisch niemals auf die selbe Stelle, wo

Gerichte zum Grillen

bereits die andere Seite gelegen ist, platziert werden - das ist Geheimtipp No. 2.
Liebe Leser, es macht nichts, wenn das Fleisch etwas verbrannt aussieht. DAS gibt die gewünschten Geschmacksstoffe (Maillard Reaktion heisst es in der Wissenschaft!). Die Mär vom krebserregenden Grillen kann leicht widerlegt werden: 30 kg (!) verbranntes Fleisch haben soviel krebserregende Stoffe wie eine gerauchte Zigarette!!!!

Schritt 3, bei Glut auf dem Grill...

In der Zwischenzeit eine Alufolie mit frischen Kräuterzweigen belegen (es kann alles sein, was die Saison hergibt, Rosmarin, Thymian, Salbei sogar ein wenig Lavendel!)
Die scharf angebratenen Fleischstücke mit einem kleinen Stück Butter darauf jeweils in eine solche Folie wickeln und bei reduzierter Hitze (Gasgriller ca. 120 Grad oder indirekt gegrillt über Kohle 5 – 10 Minuten im eigenen Saft garen - die sanfte Rast, das friedvolle Entspannen, tja das wird wohl Geheimtipp No. 3 sein.

Für Experten: Kernthermometer verwenden! Wenn die Innentemperatur 50 – 54 Grad erreicht hat, ist das Fleisch rare, bei 55 – 60 Grad medium. Das Fertiggaren in der Folie kann aber auch im Backrohr (leichter zu regeln) erfolgen. Grillrand für 5 Minuten im eigenen Saft rasten lassen - die sanfte Rast, das friedvolle Entspannen, tja das wird wohl Geheimtipp No. 3 sein.

Wenn die Innentemperatur 52 Grad erreicht, ist das Fleischvergnügen perfekt!

Fertig. Lecker. Ein wunderbarer Abend, gute Gespräche, herrliche Weine und das Fleisch - ZART und SAFTIG... Einfach PERFEKT!

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